Salice
Salice verbindet einen hügeligen Landschaftsraum mit markanten Zeugnissen aus Geschichte und örtlicher Überlieferung. Besonders konkret wird dieser Eindruck am Forte dei Centri, während Aussichtspunkte, eine CAI-Wanderroute und die Verbindung nach Messina unterschiedliche Zugänge zum Ort eröffnen. Für Sie lassen sich Landschaft, Baugeschichte und lokale Erzählungen in verschiedenen Erkundungen zusammenführen.
Hügel, Weiden und ein weiter Blick
Das Gebiet von Salice ist hügelig und von ausgedehnten Weideflächen, landwirtschaftlich genutzten Bereichen sowie Waldformationen mit für die Peloritani typischen Waldarten geprägt. Diese Landschaft bildet den Rahmen für einen Ort, an dem sich offene Flächen und bewaldete Abschnitte abwechseln. Von der Piazza Madonna di Lourdes bietet sich ein Panoramablick auf Salice und das Tyrrhenische Meer; bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Liparischen Inseln.
Oberhalb der Piazza Madonna di Lourdes befindet sich in einer Felswand eine Grotte. In ihr stehen Statuen der Madonna von Lourdes und der heiligen Bernadette. Der Ort verbindet damit einen Aussichtspunkt mit einem religiös geprägten Ziel.
Fort, Turm und überlieferte Geschichten
Das Forte dei Centri ist ein Fort aus dem 19. Jahrhundert und gehört zu den sogenannten Forti Umbertini. Erbaut wurde es zwischen 1882 und 1892. Damit steht in Salice ein klar benanntes militärisches Bauwerk im Mittelpunkt der Ortsgeschichte. Im Rahmen der Veranstaltung „Forti d’Autunno“ wurde das Forte dei Centri mit Ausstellungen, Animationen, Führungen und Verkostungen geöffnet. Diese Nutzung beschreibt die Veranstaltung, nicht eine allgemeine oder dauerhafte Öffnung.
Ein weiteres markantes Bauwerk ist Torre Benini, auch „Castelluccio“ genannt. Der quadratische Turm hat die Form einer abgestumpften Pyramide und ist Teil des Systems küstennaher Wachtürme. Ergänzt wird diese bauliche Geschichte durch die lokale Überlieferung: Legenden in Salice handeln von der Vermischung dreier Gestalten mit dem Namen Stefano.
Auch ein konkretes Datum führt in die Vergangenheit des Ortes. Im Jahr 1134 übertrug Roger II. das Gebiet von Salice dem basilianischen Kloster San Salvatore di Messina. Die Ortsgeschichte reicht damit über die jüngeren Fortifikationsbauten hinaus und umfasst ebenso mittelalterliche Besitz- und Klosterbezüge.
Weg zum Forte dei Centri und Routen zu Aussichtspunkten
Eine Wanderroute des CAI führt vom Torrente Tarantonio über einen Weg zum Forte dei Centri im Villaggio Salice und auf demselben Weg zurück. Die Streckenführung ist damit als Hin- und Rückweg über dieselbe Verbindung beschrieben. Zusätzlich gibt es in Salice zahlreiche ausgestattete Rastplätze, die in touristische Routen zu Aussichtspunkten eingebunden sind. Wer verschiedene Formen der Ortsbesichtigung miteinander verbinden möchte, findet hier somit sowohl eine Route zu einem konkreten Bauwerk als auch Wege mit Blickzielen.
Räumliche Orientierung
Die Provinzstraße S.P. 51 verbindet Salice im Süden über die S.P. 51 bis mit dem Zentrum von Messina und im Norden mit dem Ort Orto Liuzzo. Für die Wahl einer Unterkunft in Salice können Sie die Ortsmerkmale deshalb nach Ihrem gewünschten Schwerpunkt betrachten: auf der einen Seite Fort und Ortsgeschichte, auf der anderen Seite Landschaft, Aussichtspunkte und eine beschriebene Wanderroute.
Wenn Sie Ihre Auswahl um weitere Orte ergänzen möchten, können Sie auch Rinella, Tusa, Furci Siculo, San Marco D'alunzio, Locadi, Sant’Angelo di Brolo, Torregrotta und Rocca di Capri Leone ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com