Castello zwischen Castanìa und Valle del Fitalia

Castello liegt auf einer Anhöhe und beherrscht das Valle del Fitalia. Der Ort verbindet eine markante Landschaftslage mit den Spuren von Castanìa: Kirchen, ehemalige religiöse Anlagen, ein historischer Platz und ein Erinnerungsweg machen die Gegend besonders interessant für alle, die Sizilien über Geschichte und gewachsene Ortsbilder entdecken möchten. Bei der Suche nach einem Hotel in Castello steht damit nicht nur die Unterkunft im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, ob Sie einen Aufenthalt mit kulturellem Schwerpunkt und unterschiedlichen Ausflugszielen verbinden möchten.

Auf den Spuren von Castanìa

Der touristische Erinnerungsweg „Antico Borgo Castanìa“ ist darauf ausgerichtet, den direkten Zugang zu den archäologischen Überresten und Denkmälern des antiken Castanìa zu ermöglichen. Er beginnt an der Chiesa di San Francesco d’Assisi, die als Zugang zum historischen Ortskern dient. Damit bildet der Weg eine eigene Perspektive auf die Ortsgeschichte, während die Chiesa di San Francesco zusätzlich eine klar datierte Baugeschichte besitzt: Sie wurde 1574 von örtlichen Handwerkern errichtet und 1633 restauriert.

Mehrere Sakralbauten zeigen, wie weit die Geschichte des Ortes zurückreicht. Die Chiesa di Santa Barbara bestand bereits 1472; ihr Gründungsjahr ist unbekannt. Die Chiesa di San Nicola stammt aus dem 12. Jahrhundert und war die erste Chiesa Madre von Castanìa. Ebenfalls aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt „U Chianu a Vucciria“, das damals als soziales und politisches Zentrum von Castanìa diente. Die Fontana Piazza, auch „Funtana a Chiazza“ genannt, war ein Rastplatz, an dem Reisende im Valle del Fitalia Erholung fanden. Die Jahreszahlen zeigen, dass das Ortsbild Zeugnisse und Nutzungen aus mehreren Jahrhunderten bewahrt, statt nur eine einzelne historische Phase abzubilden.

Kloster, Turm und Museo dell’Olio

Das Dominikanerkloster mit der angrenzenden Chiesa di San Vincenzo Ferreri wurde 1444 vom seligen Giovanni di Pistoia gegründet und von Dominikanermönchen geführt. Die Überreste des Klosters und der Kirche werden nach der Restaurierung im Jahr 2009 als Freiluftauditorium genutzt; die religiöse Funktion besteht weiterhin. So treffen an diesem Ort historische Bausubstanz, religiöse Bedeutung und eine heutige Nutzung zusammen, ohne dass die frühere Geschichte überdeckt wird.

Zum markanten Bild des „Castello“ gehört der zentrale Turm. Er besitzt einen quadratischen, charakteristisch byzantinischen Grundriss und ist diesem Befestigungssystem wahrscheinlich zuzuordnen. Während der Herrschaft der Sollima wurde der Turm 1553 in ein Wohnhaus umgewandelt. Das Museo dell’Olio ergänzt den historischen Rundgang um ein Thema aus dem ländlichen Alltag: Es befindet sich in einer ehemaligen Dominikaner-Ölmühle aus dem Jahr 1508. Bewahrt werden die ursprünglichen Anlagen des ehemaligen Frantoio, darunter Mühle, Becken und Mahlsteine; sie sind in einem didaktischen Vermittlungsparcours zugänglich.

Für die weitere Orientierung und den Vergleich zusätzlicher Ziele finden Sie außerdem Librizzi (Librizzi), Rinella (Rinella), Monforte San Giorgio (Monforte San Giorgio), Malfa (Malfa), Quattropani (Quattropani), Filicudi Porto (Filicudi Porto), Calvaruso (Calvaruso) und Roccalumera (Roccalumera).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.

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