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Monterosso: Vulkankegel, Kirchen und Naturerlebnisse

Unterkünfte in Monterosso

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monterosso zwischen Vulkanlandschaft und Kultur

Monterosso verbindet markante Formen des Ätna-Gebiets mit kleinen Kirchen, historischen Wegen und besonderen Naturerlebnissen. Dabei liegen die beschriebenen Schauplätze in unterschiedlichen örtlichen Zusammenhängen: Die Strecke von Viagrande nach Monterosso führt ebenso durch die Landschaft wie die Panoramastraße nach Monterosso Etneo, während einzelne Kulturziele zu Aci Sant’Antonio gehören. So lässt sich der Aufenthalt nach Landschaft, Geschichte und Naturerlebnis gestalten.

Nebenkrater und Lavagestein am Ätna

Im Gemeindegebiet von Viagrande liegt ein Teil des Parco dell’Etna. Die Hügellandschaft am Fuß des Ätna umfasst dort zahlreiche Nebenkrater. Damit sind kleine, durch Eruptionen entstandene Vulkangebäude gemeint. Ein besonders anschauliches Beispiel ist der Monte Rosso: Der 596 m hohe Nebenkraterkegel entstand bei der Eruption von 1329 in der Ortschaft Monterosso Etneo. Sein vulkanischer Boden besteht aus roter Pozzolana, in der sich Sand- und Bimssteinschichten abwechseln.

Auch der Monte Serra zeigt eine eigenständige vulkanische Form. Sein charakteristisches Hufeisen entstand durch den Einsturz des Kratergipfels und einer Flanke des Vulkankegels. Im Umfeld von Monterosso führt eine aus etwa 350 Lavasteinstufen bestehende Treppe auf den Gipfel des Monte Serra. Der „Bagolaro di Monterosso“ ist in der Ortschaft Monterosso in Viagrande als monumentaler und/oder jahrhundertealter Baum verzeichnet.

Kirchen und historische Landschaft

An der Panoramastraße nach Monterosso Etneo liegt die kleine Chiesa Sant'Antonio di Padova. Der Bau wurde 1905 begonnen, 1927 fertiggestellt und am 14. Oktober 1928 gesegnet sowie dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Die Route „Le chiese del bosco di Aci“ erschließt außerdem ländliche Kirchen, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert errichtet wurden und als Zentren des Gemeinschaftslebens dienten.

Im Ortsteil Monterosso von Aci Sant'Antonio ist der erhaltene Bosco di Aci weiterhin zu beobachten. Dadurch treffen auf den beschriebenen Wegen religiöse Bauwerke und überlieferte Landschaftsräume aufeinander, ohne dass daraus ein einheitliches Gelände gemacht werden muss.

Schmetterlinge und weitere Naturbeobachtungen

Die Casa delle Farfalle del Monte Serra ist eine Voliere mit tropischen Pflanzen und Blumen, in der Schmetterlinge gehalten werden. Zum Besuch gehört eine Unterrichtseinheit über Insekten und die Biologie der Schmetterlinge. In der Voliere werden außerdem Gespenstschrecken, Wandelnde Blätter und Riesenkäfer gehalten. Das Naturerlebnis ergänzt damit die geologischen Eindrücke von Monte Serra und Monte Rosso um die Beobachtung lebender Tiere und tropischer Pflanzen.

Orientierung zwischen Viagrande und Monterosso

Eine konkrete Wegorientierung bietet die Anfahrt zum Weingut Benanti: Von Viagrande aus führt sie nach Norden in Richtung Zafferana, Etna und Monterosso; außerhalb von Viagrande liegt das Weingut links der Straße. Auf der Strecke von Viagrande nach Monterosso gibt es außerdem eine Doppelkurve, die als „Arvuru Longu“ bezeichnet wird. Wenn Sie neben Monterosso weitere Ziele ansehen möchten, finden Sie auch Pedara, Bronte, Sant'agata Li Battiati, Presa, Tremestieri Etneo, Biancavilla, Calatabiano und Paternò.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Catania.

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