Catenanuova – zwischen Sakralgeschichte und mediterraner Landschaft

Foto: Alesia Belaya

Catenanuova zwischen Sakralgeschichte und mediterraner Landschaft

Catenanuova verbindet eindrucksvolle Zeugnisse religiöser Geschichte mit einer Landschaft, deren Charakter vom Monte Scalpello und der mediterranen Vegetation geprägt wird. Wer für eine Reise nach Sizilien einen Ort mit kulturellen Entdeckungen, regionalen Festtraditionen und einem klar erkennbaren Naturraum sucht, findet hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Auch für die Wahl einer Unterkunft sind die Ortslage und die vorhandenen Verkehrspunkte interessant, ohne dass sich daraus bestimmte Eigenschaften einzelner Hotels ableiten lassen.

Kirchen und Erinnerungsorte

Ein markantes Zeugnis der Ortsgeschichte ist die Chiesa di Maria Santissima Immacolata 1908 in Catenanuova. Sie wurde 1908 nach einem testamentarischen Vermächtnis von Carmelo Bonanno errichtet. In der Kirche befindet sich außerdem ein hölzernes Bildnis der Unbefleckten Empfängnis aus dem Jahr 1870.

Eine weitere religiöse Besonderheit liegt am Monte Scalpello. Im Santuario di Maria Santissima del Rosario di Monte Scalpello werden die sterblichen Überreste der drei Einsiedler Filippo, Matteo und Mariano aufbewahrt. Sie lebten dort im 16. und 17. Jahrhundert in Abgeschiedenheit. Für Besucher, die sich für religiöse Traditionen und die Geschichte einzelner Orte interessieren, ergänzt dieser Erinnerungsort die städtische Kirche um eine stärker zurückgezogene, mit Einsiedlerleben verbundene Facette.

Monte Scalpello und die Landschaft

Der Monte Scalpello liegt im Gebiet von Agira, knapp zwei Kilometer Luftlinie von Catenanuova entfernt. Seit 1998 ist er als Gebiet von landschaftlichem Interesse ausgewiesen. Geologisch besteht der Berg aus einer Kalksteinplatte mesozoischen Ursprungs und bildet den nordöstlichsten Ausläufer der Erei-Kette. An seinen beiden Hängen wächst eine artenreiche natürliche mediterrane Macchia.

Feste und gemeinschaftliche Orte

Zum Jahreslauf von Catenanuova gehört das Patronatsfest zu Ehren der Schutzheiligen San Prospero martire und Maria Santissima delle Grazie. Es findet jedes Jahr zwischen den beiden letzten Sonntagen im September statt. Die Feierlichkeit zu Ehren von San Prospero wird am letzten Sonntag im September begangen. Für die Reiseplanung ist damit ein vollständiger Zeitraum im September dokumentiert, zugleich bleibt die konkrete Bedeutung des letzten Sonntags innerhalb der Festtradition klar erkennbar.

Der Parco S.Prospero bietet eine grüne Umgebung mit Baumreihen, Bänken und Grills, die von der Gemeindeverwaltung bereitgestellt wurden. Der Park steht damit für eine andere Seite des Ortes als Kirchen und Heiligtümer: weniger religiöse Erinnerung, sondern ein kommunal geprägter Außenraum. Im Jahr 2016 wurden dort außerdem Gruppentänze und Karaoke auf einer Tanzfläche angeboten. Diese Angabe beschreibt ein vergangenes Veranstaltungsbeispiel und ist nicht als Aussage über ein aktuelles Programm zu verstehen.

Bahnstrecke und Autobahn

Der Bahnhof Catenanuova-Centuripe liegt an der Bahnstrecke Palermo–Catania. Die Ausfahrt Catenanuova der Autobahn A19 Palermo–Catania ist einen Kilometer entfernt.

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